Vereinsleben

Kinder & Jugend

Natur

Klima & Energie

Umgehungsstraße

Anti-Atomkraft

Obst-Gen-Garten

Streuobst

Garten & Gesundheit

Gentechnik

Brettwald

Wichtige Links

 

Kinder & Jugend

Ökomobil 2017

Das Osterferien-Ökomobil für 8-12 jährige Kinder war am Freitag, den 21. April in Bad Schönborn zu Gast. Eingeladen hatte der AHNU Bad Schönborn. Und so konnten auch in diesem Jahr wieder viele Kinder tolle Abenteuer, Spiel und Spaß mit dem Ökomobil, dem Naturlabor des Landkreises, erleben. Wie schon im letzten Jahr fand die Veranstaltung am WIGwam, dem ehemaligen alten Wachhaus am Rande des Pfarrwaldes statt. Dr. Daniel Baumgärtner vom Ökomobil und Marline Gmelin vom AHNU begrüßten die anwesenden Kinder und so manches Elternteil in gewohnt herzlicher Weise. Nach den zuletzt frostigen Nächten zeigte sich der Freitagmorgen mit eher frühlingshaften und angenehmen Temperaturen. Nach einer Vorstellungsrunde ging es in den Wald. Die jungen Forscherinnen und Forscher suchten nach kleinen Lebewesen im Laub und unter Steinen. Gefunden wurde so einiges. Im Inneren des Ökomobils hat jedes Kind seinen eigenen Forschungsbereich mit Stuhl, Tisch, Lupe und Mikroskop. Mit Hilfe der Technik kann auch das kleinste Tier großformatig auf einer Leinwand in allen Details betrachtet werden, selbst die acht Augen einer kleinen Spinne. In der Pause gab es leckeres Gebäck und allerlei Fruchsäfte. Die Vorstandschaft bedankt sich sehr herzlich bei allen Ehrenamtlichen, die ihren Beitrag zum Gelingen dieser Veranstaltung geleistet haben. Wir freuen uns bereits auf die nächste Ankunft des Ökomobil an Ostern 2018.






AHNU mit ersten Fördermaßnahmen für die Haselmaus

Große Kulleraugen, rosa Füßchen, ein buschiger Schwanz - dem Charme der Haselmaus kann man sich nur schwer entziehen. Tatsächlich zu Gesicht bekommen wir sie jedoch kaum. Denn die Haselmaus, die kleinste einheimische Schläferart, ist eine nur daumengroße 6-9 cm), scheue Nachtschwärmerin. Kurz nach Sonnenuntergang verlässt sie ihr Tagesversteck in Gebüschen und Bäumen und klettert auf der Suche nach Nahrung flink durchs Geäst. Wenn morgens die ersten Spaziergänger auftauchen...



Spezielle Haselmauskobel mit der Öffnung an der Rückseite



Kinder lieben die kleine Haselmaus (hier als Plüschtier)



Vorstand Erwin Holzer mit jungen Tierschützerinnen

Ferienprogramm 2016

Am Freitag, den 26. August veranstaltete der AHNU seinen Beitrag zum diesjährigen Ferienprogramm der Gemeinde. Die Temperatur kletterte an diesem Tag über die 3o Grad Marke. Doch nicht alle Kinder zog es bei dieser Hitze zum Schwimmbad oder Baggersee. Eine hochmotivierte Gruppe fand sich ab 14 Uhr am WIGwam, dem Wachhaus im Grünen, ein. Das Thema hieß: Wald. Und im Wald war es auch angenehm schattig und weit kühler als in der prallen Sonne. Zuerst wurden die (personalisierten) Apfelschorlen verteilt, die man auch unbegrenzt nachfüllen konnte. Nach einer Vorstellungsrunde ging es dann auf Unterhaltungstour in den Wald. In einer Pause wurden Obst- und Melonenstücke gereicht. Danach wurden wieder verschiedene Spiele im Wald durchgeführt. Inzwischen hatte eine Abteilung des Organisationsteam des AHNU - unter der Anleitung von Lucas - jede Menge Haselnuss-Stecken zugespitzt und das Grillfeuer entzündet. Als die Abenteurer aus dem Wald zurückkehrten gab es die wohlverdienten Würstchen am Spieß, das sich jedes Kind mit einem Haselstecken selbst über der Glut grillen konnte. Dazu gab es leckere Gemüsestückchen, Käse und Brot. Herzlichen Dank an die Jugendlichen, die sich erfreulich aktiv an allen Aktionen beteiligt hatten. Besten Dank an die Wald-Pädagogin, Frau Regine Bendner, sowie das AHNU-Team: Marline, Maria, Moni, Birgit und Karl-Heinz für die Organisation und Durchführung der Veranstaltung.



Gruppenbild



Zuspitzen der Grillspieße



Grillfeuer



Gruppe am WIGwam



Stockwurstgrillen

Das Ökomobil war da

Viel Spiel & Spaß in der Natur gab es am Mittwoch, den 1. April 2016 für alle Kinder, die sich für das Ökomobil angemeldet hatten.im Alter von 8 - 12 Jahren. Wir haben eine lange gemeinsame Zusammenarbeit mit dem Ökomobil, dem rollenden Naturlabor des Landkreises, vorzuweisen. Seit dem Jahre 1992 werden regelmäßige, gemeinsame Veranstaltungen für begeisternde Kinderscharen durchgeführt. Auch in diesem Jahr waren wieder16 Kinder dabei, um tolle Abenteuer in der heimischen Natur, im Wald und am Bachlauf zu erleben.
Es war der Vormittag nach dem Sturm "Niklas" und das Wetter hatte wohl einige erschreckt und davon abgehalten zu kommen. Doch die an diesem Morgen teilnehmenden 16 tollen, begeisterungsfähigen und gut ausgerüsteten Kindern hatten mit Daniel und seinem wunderbaren Ökomobil phantastische Erlebnisse. Wir waren ausschließlich am Waldrand und auf der Wiese (Verletzungsgefahr durch herabfallende Äste...). Jedes Kind hat ein nagelneues großes Fernglas bekommen, das Daniel usführlich erklärt hat und dann ging es in 2er Gruppen auf "Vogelbeobachtungstour". Wie immer waren Umweltspiele und das gemeinsames Vesper wichtige Höhepunkte beim diesjährigen Besuch des Ökomobil. Die Vorstandschaft bedankt sich bei 16 naturbegeisterten Kindern, Dr. Daniel Baumgärtner sowie Dr. Marline Gmelin für die hervorragende Eventabwicklung.



Das Ökomobil war da 2015

Viel Spiel & Spaß in der Natur gab es am Mittwoch, den 1. April für alle Kinder, die sich für das Ökomobil angemeldet hatten.im Alter von 8 - 12 Jahren.
Wir haben eine lange gemeinsame Zusammenarbeit mit dem Ökomobil, dem rollenden Naturlabor des Landkreises, vorzuweisen. Seit dem Jahre 1992 werden regelmäßige, gemeinsame Veranstaltungen für begeisternde Kinderscharen durchgeführt. Auch in diesem Jahr waren wieder16 Kinder dabei, um tolle Abenteuer in der heimischen Natur, im Wald und am Bachlauf zu erleben.
Es war der Vormittag nach dem Sturm "Niklas" und das Wetter hatte wohl einige erschreckt und davon abgehalten zu kommen. Doch die an diesem Morgen teilnehmenden 16 tollen, begeisterungsfähigen und gut ausgerüsteten Kindern hatten mit Daniel und seinem wunderbaren Ökomobil phantastische Erlebnisse. Wir waren ausschließlich am Waldrand und auf der Wiese (Verletzungsgefahr durch herabfallende Äste...). Jedes Kind hat ein nagelneues großes Fernglas bekommen, das Daniel ausführlich erklärt hat und dann ging es in 2er Gruppen auf "Vogelbeobachtungstour". Wie immer waren Umweltspiele und das gemeinsames Vesper wichtige Höhepunkte beim diesjährigen Besuch des Ökomobil. Die Vorstandschaft bedankt sich bei 16 naturbegeisterten Kindern, Dr. Daniel Baumgärtner sowie Dr. Marline Gmelin für die hervorragende Eventabwicklung.



Erlebnis im Wald

Ferienprogramm 2015

Das diesjährige Ferienprogramm vom AHNU fand im schönen Brettwald statt. Mit der Waldpädagogin Regine Bendner ließen sich 18 Kinder auf allerlei Abenteuer ein. Nach einer kleinen Vorstellungsrunde mit Balanceakt auf dem Baumstamm machten wir uns auf den Weg zu einem lauschigen Plätzchen. Damit es auch alle bequem tten, wurde zunächst aus vielen herumliegenden Stöcken ein Baumsofa gebaut. Im Wald gibt es ja nicht nur ie großen Tiere wie Wildschweine und Rehe, sondern besonders im Totholz und Waldboden eine große Zahl an leinen Krabbeltieren. Damit wir sie gut beobachten konnten, wurde ein "Waldstaubsauger" gebastelt. Mit Becherlupen konnten dann die Tiere in Vergrößerung betrachtet werden. Wichtig war das Zählen der Beine! Auf Tafeln und in Büchern konnten die Kinder nachsehen, um was für ein Tier es sich bei ihrem Fund handelte. Nach dieser Tätigkeit war eine Pause mit Vesper nötig. Danach verging die Zeit mit Spielen und dem Basteln eines Amuletts sehr, sehr schnell. Mit dem Bau einer Murmelbahn aus Bambusholzhälften wurde getestet, ob sich die Kindergruppe an diesem Nachmittag zu einem Team zusammen geschweißt hatte. Ganz zum Schluss wurde noch ein Grasfrosch (er ist braun) gefangen. Danach mussten wir uns schon wieder beeilen, um zu den wartenden Eltern aus dem Wald zurück zu kehren.
Uns hat es viel Spaß gemacht. Vielen Dank an Regine Bendner für ihre Ideen und die Durchführung und an die vielen netten Kinder. Im nächsten Jahr gibt es bestimmt wieder ein spannendes Programm mit dem AHNU.



Spaß im Wald

Ferienprogramm 2014

Am Freitag, den 29. August 2014 führte der AHNU seinen Programmteil innerhalb des Ferienprogramms der Gemeinde Bad Schönborn durch. Ab 14 Uhr streiften abenteuersuchende Kinder durch den Mingolsheimer Brettwald. Ein Wald mit altem Baumbestand, das Dickicht am Waldrand und das bachbegleitende Ufergehölz mit dem Wasserlauf bieten zahlreiche Begegnungen mit den Formen und Farben der Natur. Unter der Leitung der Naturpädagogin Regine Bendner wurden spannende Unternehmungen und Spiele in der Gemeinschaft durchgeführt. Dazu gehört z.B. der obligatorische Bau eines "Waldsofa". Habt ihr schon einmal nur mit Hilfe der Betrachtung eines Spiegels die Umgebung erkundet? Oder mit verbundenen Augen und nur mit Hilfe des Gehörs verschiedene Geräusche und deren Herkunft erkannt? Der Wald hat sicherlich auch an diesem Nachmittag nicht alle Geheimnisse Preis gegeben. Dazu vergingen die Stunden am Nachmittag auch viel zu schnell. Und mächtig Kohldampf verursacht der stundenlange Aufenthalt zwischen den Baumriesen allemal. So wurde gegen den aufkommenden Hunger kräftig gevespert und der Durst mit Apfelschorle von den heimischen Streuobstwiesen besiegt. Und - wer in diesem Jahr nicht dabei war, kann vielleicht im nächsten Jahr in Erfahrung bringen, um welche Bewandnis es sich mit der Bambusholzkugelbahn mitten im Wald handelt. Die Vorstandschaft bedankt sich sehr herzlich bei Frau Bendner und den aktiven Vereinsmitgliedern für die Vorbereitung und Durchführung der Veranstaltung.



Ausruhen auf dem Waldsofa



Erkunden der Waldgeräusche

Das Ökomobil war in den Osterferien zu Gast

Auch beim diesjährigen Ökomobil kamen am Freitag, den 25. April wieder zahlreiche an Natur und Umwelt interessierte Kinder aus Bad Schönborn und Umgebung zusammen. "Ökomobil? Was ist denn das? Nun, es ist ein Klassenzimmer auf Rädern, ausgestattet mit allen möglichen technischen Raffinessen: Solarzellen auf dem Dach sorgen für Strom, im Innenraum finden 24 Kinder genügend Platz um ihre, in der Umgebung gesammelten, Naturalien zu untersuchen: sei es Pflanzen mit Bestimmungsbüchern zu erkennen oder Tiere aus dem Bach mittels Mikroskopen (genannt Binokulare) genau unter "die Lupe" zunehmen um sie dann mittels "Projektionstechnik" für alle gut sichtbar zu machen. Diplombiologe Daniel Baumgärtner heißt der kundige Betreuer des Ökomobils. Welcher Vogel singt denn da? Was bewegt sich alles im Bach oder krabbelt am Waldboden? Welche Namen haben die Frühlingsblüher? Dass so viele neue Entdeckungen und das Erforschen der Schönheiten unseres Brettwaldes Energie kostet, zeigte sich beim Waldpicknick am großen Appetit der Kinder! Natürlich schmeckt das Essen in der frischen Luft noch mal so gut wie zuhause! Ein spannender und lehrreicher Vormittag, der allen Beteiligten viel Spaß gemacht hat ging viel zu schnell zu Ende.
Wir danken dem Regierungspräsidium Karlsruhe im Namen aller Kinder an dieser Stelle ganz herzlich für ihren wertvollen Beitrag zur Umwelterziehung und freuen uns jetzt schon auf ein Wiedersehen in den nächsten Osterferien 2015. Besonders herzlichen Dank an unsere Betreuerinnen Birgit Heinzmann- Essert, Birgit Rösner und Marline Gmelin.



Im Labor



Gruppenbild

Baumgesichter aus Teig

Ein großer Spaß für Groß und besonders Klein erzeugen Baumgesichter aus Teig. Augen, Nase, Ohren, Mund, Haare und Bartstoppeln stammen aus der Natur und werden in den frischen Teig gedrückt. Die Baumgesichter halten besonders gut an Stämmen mit leicht- aufgerauter Rinde. An zu glatten Stämmen fallen die Teiggesichter zu leicht wieder ab. Es lassen sich freundlich blickende Wesen, aber auch wahre Monster formen, zu Schrecken aller Besucher, Nachbarn und Spaziergänger (und das nicht nur an Halloween). Mit zwei Kindern haben wir schon mal mit der Teigmischung experimentiert und das Ausgestalten der Gesichter direkt am Baum getestet. Die Kinder waren begeistert.

Baumgesichter-Teig-Grundrezept:
1 kg Mehl, 200 ml Pflanzenöl, 200 ml Wasser, 100 ml Milch, 25 g Hefe, 1 Ei.
Dieser Teig reicht für 5-8 Baumgesichter.



Schule, Jugendliche und Agro-Gentechnik

Kritische Informationen zum Thema Gentechnik für den Unterricht
Gentechnik ist eine Risikotechnologie. Ihre Anwendung in der Landwirtschaft und bei der Erzeugung von Lebensmitteln wird in unserer Gesellschaft kontrovers diskutiert. Zu Recht steht daher die Auseinandersetzung mit der Agro-Gentechnik auf den Lehrplänen der Schulen. Allerdings stammen die Informationsmaterialien meist von der Industrie, deren Interessensverbänden oder von industrienahen Wissenschaftlern. Dieser oft einseitigen Darstellung der Agro-Gentechnik will der Informationsdienst Gentechnik mit dem Internetportal entgegentreten.
http://www.schule-und-gentechnik.de/.

Wie wird aus Äpfeln frischer Apfelsaft?

Das fragten sich zahlreiche Kinder im Kindergarten angesichts einer großen Kiste voller Äpfel, die vom AHNU geerntet und für einen besonderen Unterricht zwischengelagert waren. Zuerst einmal wurden die verschiedenen Formen und Farben der Äpfel...



Beim Pressen frischen Apfelsaftes

Die Ölkatastrophe in Nigeria

Öl im Trinkwasser, auf den Feldern, in den Fischteichen. Shell fördert seit Jahrzehnten Erdöl im Nigerdelta mit katastrophalen Folgen für die Menschen und die Umwelt. Erstmals muss der Konzern nun Betroffene entschädigen. Doch der Weg zu mehr Gerechtigkeit ist noch lang im Nigerdelta. Tausende von Quadratkilometer sind vollkommen zerstört und ölverseucht. Öl, das als Benzin auch aus deutschen Zapfsäulen kommt, stammt zu großen Teilen aus Nigeria. Aus den kilometerlangen Pipelines sickert fortwährend Rohöl und verseucht den Boden und das Wasser. Auslaufendes Öl bedeckt ganze Landstriche wie ein schwarzes Tuch. Aus alten Bohrlöchern fließt Öl und vergiftet Böden, Teiche und das Grundwasser. Am 30.1. 2013 wurde die nigerianische Tochtergesellschaft des Shell-Konzern vom Europäischen Gerichtshof in Den Haag zu Entschädigungszahlungen verurteilt. Schon seltsam - die holländische Muttergesellschaft "Royal Dutch Shell" steckt zwar die Gewinne ein, stiehlt sich allerdings aus ihrer Verantwortung für die Umweltzerstörung. Info: www.bund.net/shell

Apfelbaumpflanzung im Kindergarten

Seit vielen Jahren gibt der AHNU Bad Schönborn intern wie extern junge Apfelbäumchen auf M 9 an Interessenten weiter, welche sich insbesondere als "Kinderäpfel" eignen. Intern bedeutet, dass die Bäumchen an Mitglieder zum Sonderpreis abgegeben werden. Externe Empfänger dieser "Kinderapfelbäumchen" sind Kindergärten...



Gruppenbild



Was ist eine Apfelblüte?

Kinderbuchklassiker wieder erhältlich

Im Jahre 1967 ist das Kinderbuch "Die alte Linde Gundula" erstmals erschienen. Mehr als vier Jahrzehnte später hat dieses Kinderbuch nichts von seinem Charme eingebüßt. In Zeiten von Feinstaub, Ozon und sinkendem Umweltbewusstsein ist das Thema aktueller denn je. Vor allem sind alte Bäume längst als Teil unseres Kulturerbes anerkannt: als Landmarken, ortsbildprägende Alleen, in Parks und Gärten stehen sie unter Denkmalschutz und bedürfen unserer Fürsorge. Trotz seines großen Erfolges war der Bilderbuchklassiker vergriffen. Inzwischen ist das legendäre Werk neu aufgelegt. Wer das Buch als Kind geliebt hat, möchte es dem eigenen Nachwuchs nicht vorenthalten. Denn schöner als mit "Gundula" kann man den Respekt vor alten Bäumen kaum vermitteln. Lore Leher: Die alte Linde Gundula, ISBN 978-3-86795-082-2. 12.80 Euro. Ab 4 Jahre.

Zu Besuch bei Spinne, Assel, Tausendfüßer & Co

17 Kinder machten sich in den Osterferien auf, um einen Vormittag lang das Leben im Waldboden zu erforschen. Der AHNU hatte dazu wieder das Ökomobil, das fahrende Umweltlabor aus Karlsruhe bestellt.
Nach einer Aktion zum Kennenlernen gab es einige wissenswerte Fakten über das Leben im Waldboden. Danach ging es mit den gerade im Ökomobil selbstgebauten "Bodenstaubsaugern" in den Wald, auf die Suche nach den kleineren und größeren Bodenlebewesen. Trotz der nur 5°C fanden die Kinder viele Tierchen und manch einer war erstaunt, wie vielfältig das Bodenleben ist. Highlight war der Fund eines Feuersalamanders, der, wegen der Kälte noch sehr träge und unbeweglich, bestaunt, bewundert und fotografiert wurde.
Nach einer Pause, in der die Kleinen und größeren Entdecker von Marline und Monika vom AHNU mit Saft und Brezeln toll versorgt wurden, ging es im Ökomobil daran, die gefundenen Tiere unter dem Mikroskop genauer zu betrachten und zu bestimmen. Dabei waren erstaunlich wenige Berührungsängste mit den krabbelnden Waldbewohnern, aber viel Bewunderung über die Eigenschaften und Besonderheiten der Tiere zu beobachten.
Natürlich wurden danach alle Tiere wohlbehalten und lebendig in die Natur zurückgebracht. Ein spannender und lehrreicher Vormittag, der allen Beteiligten viel Spaß gemacht hat ging damit zu Ende.



Gruppenbild



Im mobilen Labor



Entdeckung des Lebens im Waldboden

Gemeinnützige Baumpflanzungen des AHNU im Dezember 2011 im Kindergarten "Lichtblick"

Am Mittwoch, den 21.12. 2011 pflanzten wir zwei kleine "Kinderapfelbäumchen" innerhalb des Geländes des Kindergartens "Lichtblick" in Langenbrücken. Die Kinder staunten etwas über die noch ganz kleinen Bäumchen (Veredelung auf M 9). Lächelnde Gesichter und erste Vorfreunde weckte allerdings das Versprechen, dass bereits im Spätsommer des nächsten Jahres die ersten süßen und roten Äpfelchen geerntet werden können. Der Kinderapfel kann bei günstiger Witterung bereits ab Mitte August frisch vom Baum gegessen werden. Die kleinen Früchte sind windfest und die letzten Exemplare können bis in den Oktober am Baum verbleiben.


Naturgucker

Und noch ein Hinweis an alle, die ab und zu Tiere und/oder Pflanzen in der Natur bestimmen und www.naturgucker.de noch nicht kennen sollten: Auf dieser Website, die in Kooperation mit dem NABU geführt wird, kann man nach einfacher Registrierung seine Beobachtungen bequem eingeben und gebietsbezogen verwalten, kann sich systematische Listen seiner Beobachtungen erstellen und kann auch Artenfunde anderer "Naturgucker" einsehen. Sehr empfehlenswert!

Zaunkönig, Bärlauch, Salamander…

Natur erleben und erforschen mit dem Ökomobil 2012

Am 11. April war es wieder soweit: 22 wissbegierige junge Naturforscher im Alter von 7-13 Jahren freuten sich auf einen Vormittag mit dem Ökomobil.

„Ökomobil? Was ist denn das?“, wollte Leon wissen. Nun, es ist ein Klassenzimmer auf Rädern, ausgestattet mit allen möglichen technischen Raffinessen: Solarzellen auf dem Dach sorgen für Strom, im Innenraum finden 24 Kinder genügend Platz um ihre, in der Umgebung gesammelten, Naturalien zu untersuchen: sei es Pflanzen mit Bestimmungsbüchern zu erkennen oder Tiere aus dem Bach mittels Mikroskopen (genannt Binokulare) genau unter „die Lupe“ zunehmen um sie dann mittels „Projektionstechnik“ für alle gut sichtbar zu machen. Hierbei erkennt man wunderbar wie junge Feuersalamanderlarven durch Kiemen atmen und sogar das Luftbläschen am Atemrohr des Wasserskorpions lässt sich mühelos erkennen. Die Hochzeit der Wasserflöhe und die in ihrem Versteck optimal getarnte Köcherfliegenlarve konnten wir ebenso beobachten. Da es bei 10-11 Grad am Rande des Brettwalds doch sehr frisch war, dachte sich der Diplombiologe Daniel Baumgärtner lustige Spiele aus, damit uns wieder warm wurde. Welcher Vogel singt denn da? In den derzeit noch unbelaubten Bäumen, fiel es uns leicht einige Vögel zu beobachten und vor allem ihrem Gesang zu zuhören. Im Ökomobil konnten wir dann anhand von Großbildern die Vögel in voller Pracht sehen und … auch hören! Ja, das war ein Zaunkönig, das der Buntspecht und der Kleiber… Auch die Frühblüher kamen nicht zu kurz. Die Kinder sammelten verschiedene weißblühende, gelb-, blau-, und rosablühende Pflanzen. Aber wie heißen die nur? Ausgerüstet mit Bestimmungsbüchern konnten die Namen anhand der Blütenfarbe sowie der Blatt- und Wuchsform schnell erkannt werden. Raritäten wie das gelbe Buschwindröschen oder der Hohle Lerchensporn waren ebenso dabei wie die „harmlose“ purpurrote Taubnessel und das wohlriechende Veilchen, das dem „Waldveilchen“ zum Verwechseln ähnlich ist. Dass so viele neue Entdeckungen und das Erforschen unseres Baches Energie kostet, zeigte sich beim Waldpicknick am großen Appetit der Kinder! Natürlich schmeckt das Essen in der frischen Luft noch mal so gut wie zuhause! Vielen Dank an euch Kinder - ihr wart „Spitze“!!! Wir danken dem Regierungspräsidium Karlsruhe im Namen aller Kinder an dieser Stelle ganz herzlich für ihren wertvollen Beitrag zur Umwelterziehung und freuen uns jetzt schon auf ein Wiedersehen in den nächsten Osterferien 2013…

(Birgit Heinzmann- Essert)


Internet-Adressen für Schüler und Jugendliche

www.helles-koepfchen.de
Informationen aus allen Wissensgebieten. Nachrichten aus aller Welt - die Suchmaschine listet Artikel vieler seriöser Kinder- und Jugendseiten auf.

www.blinde-kuh.de
Die vom Bundesministerium geförderte Suchmaschine wurde mehrfach ausgezeichnet. Mit vielen zusätzlichen Links.

www.Fragfinn.de
Wer Finn fragt, findet Webseiten, die als sicher und kindgerecht gelten. Die Suchmaschine wird vom Berliner Verein "Frag Finn" betrieben, der sich für Jugendmedienschutz einsetzt.

www.internet-abc.de/kinder/
Im Schulfachnavigator finden sich Linktipps für Schule und Hausaufgaben, im Lexikon die wichtigsten Begriffe rund um das Internet.

www.seitenstark.de
Internetseiten, die nicht nur Spaß, sondern auch schlau machen präsentiert der Berliner Verein "Seitenstark", dazu umfangreiches Wissen über richtiges Verhalten im Internet.

www.wissen.de
Ob Mathe oder Englisch, Physik oder Geschichte - in allen Fächern können sich Schüler online auf Klassenarbeiten oder den Unterricht vorbereiten. Auf den Seiten des Unternehmens Bertelsmann ist der Lernstoff nach Schwierigkeitsgraden gestaffelt.

Ferienprogramm 2011

Dreißig Kinder fanden sich auf Einladung des AHNU am Abend des 3. August 2011 im Obst-Gen-Garten ein. Im Rahmen des Ferienprogramms der Gemeinde bot der Verein das Thema: „Das spannende Leben unserer heimischen Fledermäuse“. Fledermäuse fliegen erst zu Beginn der Dämmerung aus. Noch war also genügend Zeit für die Durchführung einiger Spiele. Nach einem Kennenlernspiel wurde ein Jäger-Beutetier-Spiel angeboten. Fledermäuse jagten Nachtinsekten und benützten dabei ihr Echolot. Anschließend hatten die Kinder die schwierige Aufgabe der „Überquerung eines Sumpfes“ zu meistern. Bewerkstelligt wurde dies von den jungen Ingenieuren mit der Konstruktion eines „Knüppeldammes mit Hängebrücke“, auf dem man trockenen Fußes den Sumpf überwinden konnte. Das erforderte bei manchen doch eine gehörige Portion an Mut und bei den „Brückenpfeilern“ starke Arme und Durchhaltevermögen. Als Ergebnis konnten alle resümieren: Gemeinsam kann man viel erreichen, manchmal sogar Dinge, die auf den ersten Blick undurchführbar erscheinen. Gegen 20 Uhr eröffnete Brigitte Heinz, Mitarbeiterin bei der Koordinationsstelle für Fledermausschutz, ihren spannenden Vortrag über das Leben unserer heimischen Jäger der Nacht. Die Kinder hörten höchst interessiert den Ausführungen zu und zeigten durch ihre Mitarbeit, dass sie bereits selbst über viel Vorwissen zum Thema verfügten. Mit Einbruch der Dämmerung sausten bereits die ersten Fledermäuse durch die Baumreihen. Jetzt wurde es Zeit den Fledermausdetektor zu erklären und auf „die Jagd“ zu gehen. Der Detektor entschlüsselt die außerhalb des menschlichen Hörbereichs liegenden Echolotrufe der Fledermäuse. Jede Art hat ihren eigenen Frequenzbereich. Leider spielte das Wetter bei der nächtlichen Exkursion nicht ganz mit. Ein kurzer, aber heftiger Regenschauer, führte zu einer Unterbrechung der Wanderung. Nach dem Regen ging es nochmals in Richtung der Flugbahnen der Fledermäuse. Zum Abschluss der Veranstaltung wurde ein Quiz zum Thema durchgeführt und alle Kinder bekamen dann ihre Urkunde. Der Verein bedankt sich bei allen Aktiven, die vor und während der Veranstaltung ihren Einsatz zum Gelingen beigetragen haben.





Vogelarten-Bestimmung mit dem „Ting“

Der Gesang unserer Singvögel ist ein ganz besonderes Naturereignis. Doch nur wenige sind in der Lage, die vielen verschiedenen Arten anhand der Gesangsstimmen zu bestimmen. Eine bedeutende Innovation stellt der „Ting“ dar. Dies ist ein Software-gesteuerter Hörstift, mit dessen Hilfe Vogelarten leichter in der Natur erkannt und anhand der charakteristischen Lautgebungen erkannt werden können. Mit dem Stift berührt man einen Sensorpunkt im Buch „Was fliegt denn da?“ (Kosmos-Verlag). Sofort erklingen die arttypischen Gesänge. Das Ganze ist mehr als eine Spielerei. Mit Stift und Buch ausgerüstet, kann man z.B. auch in ausgewählten Biotopen gezielt nach spezifischen Vogelarten suchen. Mit den laut erklingenden Gesängen aus dem „Ting-Stift“ lassen sich Vogelmännchen aus der „Reserve“ locken. Mit dem eigenen Gesang wollen sie den plötzlich im Revier erscheinenden „Rivalen“ vertreiben. Der „Ting“ kann also einerseits Hilfe bei der Aufstellung einer Artenliste sein und andererseits junge wie alte „Anfänger“ in der Vogelkunde zu Entdeckungen in der heimischen Natur motivieren – und sei es auch nur im eigenen Garten oder der häuslichen Umgebung. Eine ornithologisch geführte Vogelstimmen-Exkursion mit detaillierten Ausführungen kann der „Ting“ allerdings nicht ersetzen. Dafür bietet er aber die Grundvoraussetzungen für eine weiterführende Beschäftigung mit der wunderbaren Vielfalt unserer heimischen Vogelwelt. „Ting“ und Buch kosten ca. 48 Euro und sind in jeder Buchhandlung zu erhalten. Ein ideales Geschenk für alle jungen wie jung gebliebenen Naturliebhaber. Der Hörstift kann auch für andere Bildungsliteratur und Sprachenlernen verwendet werden. Der AHNU besitzt ein Exemplar, das er gerne an interessierte Mitglieder zur Probe ausleiht.
Siehe auch unter www.ting.eu

Ökomobil 2011

Auch dieses Jahr konnten etliche Kinder aus Bad Schönborn und Umgebung einen interessanten informativen Vormittag im Wald und am Bach verbringen. Das Wetter war für unsere Aktivitäten genau richtig: trocken, aber nicht zu warm. Unsere erste Aktivität führte uns in den Wald, der dieses Mal blind, also mit verbundenen Augen, erlebt wurde. Jeweils ein Kind ohne Maske führte das andere. Ein besonderes Erlebnis war dann, wie wir unter Zuhilfenahme eines Spiegels die Baumwipfel an unsere Nasenspitze geholt haben. Nach einer kleinen Stärkung ging es auf Wunsch vieler Kinder an den Bach. Der hatte zwar dieses Jahr nicht so viel Wasser, aber der Untergrund war sehr schlammig, so dass doch in einige Gummistiefel das Wasser floss. Auch solche Erfahrungen müssen gesammelt werden und die Kinder haben trotzdem ihren Spaß. Im Bach wurden dieses Jahr viele Bachflohkrebse, Köcherfliegenlarven, Wasserskorpione, Wasserschnecken und andere Wassertiere mit Käschern eingefangen, gezeichnet und auch wieder in den Bach entlassen. Es geht ein großer Dank an Herrn Dr. Daniel Baumgärtner vom Ökomobil, dass wir wieder so viel Neues gezeigt bekamen und einen schönen Vormittag verbringen durften. Ein Lob geht aber auch an die Kinder, die mit viel Interesse teilgenommen haben. Die Vorstandschaft bedankt sich bei allen Aktiven, die diese Veranstaltung organisiert und mit durchgeführt haben. Unsere Aktiven in der Umweltpädagogik sind der Garant dafür, dass diese Veranstaltung mit dem Ökomobil seit 15 Jahren regelmäßig in Bad Schönborn stattfindet und sicherlich auch in den Osterferien 2012 eine Neuauflage finden wird.

Fledermauskatalog 2011

Das BUND-Naturschutzzentrum Westlicher Hegau hat den Fledermauskatalog rechtzeitig zur Fledermaussaison aktualisiert. Darin findet ihr viele Videos, Bilder, Zeichnungen, Bastelanleitungen, Beschreibungen, Literatur und Artikel rund zum Thema „Fledermaus“.
Zur Internetseite:
http://www.all-about-bats.net/ddownload/idownload.htm

Reichtum der Erde verringert sich dramatisch

UN legt Bericht zur biologischen Vielfalt vor

Die biologische Vielfalt unserer Erde geht lt. eines aktuellen UN-Berichts in dramatischem Ausmaß zurück. Das auf dem Weltgipfel für nachhaltige Entwicklung 2002 in Johannesburg vereinbarte Ziel, bis zum Jahr 2010 den weltweiten Verlust an biologischer Vielfalt entscheidend zu verlangsamen, ist nicht erreicht worden. Ein Grund für den anhaltenden Biodiversitätsverlust ist, dass Fragen der biologischen Vielfalt immer noch nicht ausreichend in politische Maßnahmen und Strategien eingebunden werden. Auch die Hauptursachen, wie die Zerstörung und Übernutzung von Lebensräumen und der Klimawandel, werden nicht ernsthaft bekämpft. Bericht der UN zur Lage der Biol. Vielfalt (in Englisch): http://gbo3.cbd.int
Deutsche Zusammenfassung: http://www.bmu.de/naturschutz_biologische_vielfalt/downloads/doc/45972.php

Passt Euer Fuß auf diese Erde?

Probiert es aus. Mit dem neuen Rechner der BUNDjugend kann man den eigenen ökologischen Fußabdruck ermitteln. In einer Miniaturwelt wird der private Konsum nachvollzogen und in Beziehung zu den natürlichen Ressourcen der Erde gesetzt. Derzeit liegt der durchschnittsdeutsche Fußabdruck bei über fünf Hektar, was etwa fünf Fußballfeldern entspricht. Würden alle Menschen auf der Erde so leben wie wir, bräuchten wir 3x vom Planeten Erde. Den Rechner und viele Tipps, wie sich euer persönlicher Fußabdruck verkleinern lässt, findet Ihr unter www.footprint-deutschland.de

Schadstoffe in Kitas

Viele Kindertagesstätten sind hoch mit Schadstoffen belastet – das ergeben die Untersuchungen der BUND-Aktion „Zukunft ohne Gift“. Bisher wurde der Hausstaub von 35 Kitas aus dem gesamten Bundesgebiet auf PVC-Weichmacher und Bisphenol A untersucht. Der Staub aller Kitas war mit einer Fülle von Weichmachern belastet, fast alle mit Bisphenol A. Deren hormonelle Wirkung kann in das empfindliche Hormonsystem von Kleinkindern eingreifen und die körperliche Entwicklung stören. Diese Gifte entweichen aus Bodenbelägen, Spielzeug, Bekleidung und Turnmatten oder sind in Babyflaschen enthalten. Kita-Träger sollten bei der Ausstattung von Tagesstätten Produkte aus Weich-PVC meiden. Der BUND-Elternratgeber „Chemikalien im Haus“ gibt Tipps, wie sich die Schadstoffbelastung von Kleinkindern reduzieren lässt. Gratis zu bestellen unter Tel (030) 27586-480 oder E-mail: bundladen@bund.net

www.bund.net/zukunft-ohne-gift

Schadstoffe in Gegenständen

Schadstoffe in Reinigungsmitteln, Kosmetika, Möbeln, Textilien, Küchenutensilien, Essensverpackungen, Kinderspielzeug, Pflanzenschutzmittel, Insektizide können bei Untersuchungen im menschlichen Körper nachgewiesen werden. Sie können Krankeiten wie Krebs, Allergien, Asthma, Parkinson, sowie Lernschwächen und Unfruchtbarkeit auslösen. Eu-Kommission und die Umweltverbände gehen von 2.500 Produktchemikalien aus, die unsere Gesundheit permanent schädigen können. Schon jetzt lässt sich mit REACH herausfinden, ob sich besonders besorgniserregende Substanzen, z.B. Weichmacher, die die Fruchtbarkeit und Entwicklung stören, in Kinderspielzeug und anderen Produkten enthalten sind. Ein neues, europaweites Gesetz verpflichtet den Hersteller auf eine Anfrage von Verbrauchern gratis zu antworten. Hierzu reicht eine schriftliche Anfrage. Musterbrief: www.bund.net/gift-stoppen
Weitere Info „Wie viel Chemie kaufen wir euch ab“ über: www.bund.net/publikationen

Schmetterlinge - Verbreitung, Artenkenntnis, Bestimmungshilfe

Das Naturkundemuseum Karlsruhe hat seit einigen Jahren eine Schmetterlingsdatenbank für Baden-Württemberg in das Internet gestellt...

Vergeudung von Nahrungsmitteln

In geschlossenen Räumen, aseptisch wie eine Prozessoren-Fabrik, schlüpfen Küken, computerüberwacht. Ein riesiger Schlauch saugt Lachse aus einem Fjord. Metallene Zähne fressen sich durch chemisch termingerecht zum Verblühen gebrachte Sonnenblumenfelder. Im Sekundentakt und vollautomatisch werden Hühner zerteilt, Schweine von ihren Gedärmen befreit...

GOOD FOOD - BAD FOOD: Filmpädagogische Begleitmaterialien für den Schulunterricht (Deutsche Umweltstiftung)...

BUND-Jugend informiert

Naturtagebuch, Faltertage, WASsERLEBNIS und vieles mehr...

Wer findet die Haselmaus?

Die Stiftung Natur und Umwelt Rheinland-Pfalz wird im Jahr 2010 gemeinsam mit dem NABU Rheinland-Pfalz die Nussjagd auch in Rheinland-Pfalz veranstalten. Mit Hilfe von Schülern und Ehrenamtlichen werden die Vorkommen der bedrohten Haselmaus aufgespürt und dokumentiert...

Schulmaterial für das neue Schuljahr

Manches Schulmaterial enthält Schadstoffe, die nicht nur die Umwelt sondern auch die Gesundheit belasten.
PVC: Besonders gefährlich, da es Weichmacher enthält, die schon in kleinsten Dosen gesundheitsschädlich wirken. Vorsicht vor allen geschmeidigen Kunststoff-Schulsachen, wie Ranzen, Mäppchen, Schnellheftern und Radiergummies. PVC erkennt man am Kürzel „PVC“, am Recyclingsymbol 3 und der typisch speckigen Oberfläche.
Buntstifte-Lack: Kann Weichmacher und Schwermetalle enthalten. Stifte aus unbehandeltem Holz benützen.
Vorsicht auch vor Text- und Permanent-Markern, Filzstiften, Tintenkillern, Klebern!
Tipps sind nachzulesen unter:
www.schuelershop.de
www.bund.net/gift-stoppen
Umfangreiche Broschüre zum Thema „Schulzeit 2010, Download unter
www.stiftung-naturschutz.de

Sengalesische Fischer vor dem Aus

Im Senegal, einem afrikanischen Staat, lebte ein großer Teil der Bevölkerung vom Fischfang. Senegal unterschrieb jedoch ein Fischereiabkommen mit der EU. Riesige Fangflotten, schwimmende Fabriken, kamen vor die Küste. Sie fischten den senegalesischen Fischern in ihren kleinen Booten die Fische weg. Die verarmten Fischer konnten weder ihre Familien ernähren noch den Fisch ins Landesinnere verkaufen. Viele wurden zu Bootsflüchtlingen und machten sich auf die gefährliche Reise nach Europa. Dabei ertrinken jedes Jahr viele Menschen. An diesem Beispiel kann man die massiven Probleme erkennen, die aus den ungerechten Strukturen des Welthandels resultieren und unsere (ungewollten) Verstrickungen als Europäer.

Wer findet die Haselmaus?

Die Stiftung Natur und Umwelt Rheinland-Pfalz wird im Jahr 2010 gemeinsam mit dem NABU Rheinland-Pfalz die Nussjagd auch in Rheinland-Pfalz veranstalten. Mit Hilfe von Schülern und Ehrenamtlichen werden die Vorkommen der bedrohten Haselmaus aufgespürt und dokumentiert...

Haus des Waldes

Auf der homepage vom HdW gibt es seit kurzem eine umfangreiche Datenbank mit Spiel- und Aktionsideen rund um den Wald für verschiedene Altersgruppen/Themenbereiche usw. Ihr findet sie unter:
www.hausdeswaldes.de oder direkt bei http://waldmeister.u0d.de/show/.

Chat der Welten – Globalisierung Handel(n) in der Einen Welt

Der Chat der Welten wurde für die Angebote zu umwelt- und entwicklungspolitischen Themen für Schulklassen als offizielles deutsches Dekadeprojekt der UN-Dekade 2010/2011 ausgezeichnet. U.a. können sich Schulklassen der Sekundarstufe II unter dem Titel „Globalisierung – Handel(n) in der Einen Welt“ zu Fragen der Globalisierung mit internationalen Experten austauschen.
www.chatderwelten.s.schule-bw.de/moodle.

Aktuelle Infos zur Belastung von Spielzeug für Eltern, Kinder, Großeltern und Enkel

Hier können sie Informationen zu versteckten Giften in Kinderspielzeug erhalten:

Chemiealarm auf dem Kinderteller

Dramen ums Gebiss erleben Eltern und Zahnärzte immer häufiger. Er stellte vermehrt »Erosionsschäden« am Zahnschmelz fest. Während die Karies weiter zurückgeht, steigt die Zahl von Patienten mit Erosionen an den Zähnen. Ursache für die zunehmenden Zahnschäden ist laut einer Studie der Universität im britischen Bristol vom vergangenen Jahr ein Lebensmittelzusatzstoff: ...

Wrack ab!

Wrack ab! zeigt 100 sauber recherchierte Gründe für den notwendigen Atomausstieg mit Quellen und Hintergrundinfos sowie vielen Ideen zum Mitmachen: www.100-gute-gruende.de.

Treibhauseffekt

Er ist in aller Munde, doch kaum jemand kann ihn richtig erklären: den Treibhauseffekt, der die Temperaturen auf der Erde in die Höhe treiben und für einen Klimawandel verantwortlich sein soll.

Auf der Internetseite www.treibhauseffekt.de erhalten Schüler (wie auch Erwachsene) eine anschauliche Darstellung. Erklärt werden auf der Seite ebenso wie ein Sonnenkollektor und die Photovoltaik funktioniert. Schülerreferate zum Thema ergänzen den Internetauftritt. Vorgestellt wird auch eine Energie-Agentur.
Die Agentur schlägt dem Schulträger, dem Kreis Bergstraße, Projekte zur Energieeinsparung und zum Einsatz regenerativer Energie vor und finanziert und verwirklicht sie nach dessen Zustimmung. Die eingesetzten Mittel werden über die eingesparten Energiekosten (80% fließen an die Energie-Agentur zurück) refinanziert. Dieses moderne Konzept, das sich in der Wirtschaft bewährt hat, wird erstmals an einer Schule einsetzt, um den ökologischen Umbau der Schule entscheidend voranzubringen.

Die Energie-Agentur ist ein Modellversuch, dessen pädagogischer Ansatz darin liegt, Schüler nicht nur theoretisch, sondern durch eigene Erfahrung und Erfolge für diese Thematik zu sensibilisieren. Nach dem Motto "Global denken, lokal handeln", setzt sich dabei die Schule selbst das Ziel den CO2 -Ausstoß um 30% zu verringern: Die Schüler sehen tagtäglich, wo Energie eingespart werden kann.

Klimateam-Blog

Auch 2010 wird die internationale Klimapolitik ein Schwerpunkt der Umwelt-Jugend bleiben. Informationen über die weiteren Pläne des Klimateams, eine umfassende Rückschau auf die vielen Aktivitäten sowie die offizielle Stellungnahme der Bundesjugendleitung zum desaströsen Ausgang des Klimagipfels gibt es auf dem Klimateam-Blog http://klimateam.bundjugend.de.

KonsumGlobal

Zu den Hintergründen von Globalisierung und westlichem Konsumverhalten: http://www.konsum-global.de.

Zum Schluss: Wer bezahlt die Rechnung? - Ein Film zum Klimawandel

Das Thema Klimaschutz ist in aller Munde. Den passenden Kurzfilm (4 Minuten) dazu liefert German Watch. Es lohnt sich, ihn anzuschauen: http://www.youtube.com/watch?v=EmirohM3hac&feature=related .

Ökomobil 2010 zu Gast in Bad Schönborn

Auch beim diesjährigen Ökomobil kamen wieder zahlreiche an Natur und Umwelt interessierte Kinder aus Bad Schönborn und Umgebung zusammen. Zu Beginn erfuhren wir in einem ganz neuen Kennenlernspiel die Namen der Teilnehmer (wie? Ah! war das noch mal?). Dieses Mal gelangten alle Kinder wohlbehalten über unsere selbsttragende Hängebrücke, die einige Kinder schon vom letzten Mal bekannt war. Dann beschäftigten sich die Kinder mit viel Fleiß und Eifer mit der Botanik des in voller Blüte mit Buschwindröschen, Scharbockskraut, gelbes Buschwindröschen, Bärlauch, Lerchensporn und Wiesenschaumkraut stehenden Brettwaldes. Eine Gruppe fand sogar noch eine seltene Pflanze – das Erdbeerfingerkraut. Schon an dieser Aufzählung, die nur ein Teil der im Brettwald im Frühling vorkommenden Arten ist, erkennt man die Schönheit und Besonderheit Dieses Waldes. In Gruppen durften dann die Kinder eine Pflanze vorstellen und beschreiben. Manche fertigten sehr schöne Zeichnungen einer Pflanze an. Nach einer kräftigenden Frühstückspause war der Wunsch sehr vieler Kinder den Bach zu erforschen. Schon beim Pflanzen sammeln wurden einige Grasfrösche gefunden und dann in kleine Terrarien gesetzt. Die insgesamt zwölf Frösche waren sehr agil und wurden viel bestaunt. Die Frösche weckten das Interesse der Kinder an der Zoologie und man erhoffte sich den einen oder anderen interessanten Fund im Bach. Die Sonne ließ sich immer noch nicht blicken. Der Morgen war leicht kühl, was aber die Kinder mit den Gummistiefeln nicht davon abhielt, die Dichtigkeit dieser Stiefel auch ausgiebig zu testen. Entweder führte der Bach dieses Jahr mehr Wasser oder hatte eine dicke Schlammschicht, jedenfalls gab es bald den ersten Fall patschnasser Socken und Füße. Das sollte dieses Mal kein Einzelfall bleiben. Die Kinder störte das nicht so sehr (wir hoffen, die Mütter auch nicht!) und langsam kam auch die Sonne hervor. Dann wurden die Schätze im Ökomobil unter dem Binokular begutachtet. Da nicht mehr viel Zeit war, verriet uns Herr Baumgärtner vom Ökomobil um welche Arten es sich handelte. s wurden gefunden: eine Feuersalamanderlarve, eine Köcherfliegenlarve ohne deutschen Namen (wer das Wort noch mal üben möchte, hier zoologischeName: Gyphothaelius pellucidus), Steinfliegenlarven, viele Zuckmückenlarven und Bachflohkrebse. Viel zu schnell war der Vormittag wieder vorbei und die Eltern kamen herbei, um ihre Kinder abzuholen. Wir sind überzeugt, es war wieder ein sehr spannender und abwechslungsreicher Vormittag, bei dem den Kindern auf spielerische Art und Weise die Natur ihrer Heimat kennen lernen konnten. Wir freuen uns schon auf das nächste Ökomobil und natürlich wieder mit so vielen netten und wissbegierigen Kindern. Der Vormittag im Brettwald und am „Sallebach“ hat uns allen viel Freude bereitet.

Interessantes rund um das Ökomobil

Keine Gemeinde, keine Schule, kein Verein im Landkreis hat so eine lange gemeinsame Zusammenarbeit mit dem Ökomobil, dem rollenden Naturlabor des Landkreises, vorzuweisen, wie der AHNU Bad Schönborn. Seit dem Jahre 1992 werden regelmäßige, gemeinsame Veranstaltungen zusammen mit den Kindern unserer Gemeinde durchgeführt. Mit dem fahrbaren Umweltlabor können Jugendliche im Alter von 8-12 Jahren die herbstliche Natur in einem spannenden Programm ganz neu erfahren. Die Teilnehmerzahl ist streng begrenzt. Deshalb ist Voranmeldung nötig. Kinder von Vereinsmitgliedern werden bei der Anmeldung bevorzugt. Jeder Mensch hat eine Beziehung zur Natur. In unserem schnellen, hochtechnisierten Alltag jedoch geht immer mehr davon verloren. Viele Kinder und Jugendliche lernen es heutzutage überhaupt nicht mehr, mit der Natur adäquat umzugehen. Um so wichtiger ist es, dass junge Menschen durch die Begegnung mit der Natur mit der Vielfalt von Pflanzen und Tieren vertraut werden, ökologische Zusammenhänge erkennen, sowie die Schönheiten und Verletzlichkeiten der Natur vermittelt bekommen und so zu einem bewussteren Umgang mit der Schöpfung angeregt werden. Das Ökomobil mit seinem naturpädagogischen Ansatz ist ein hervorragend geeignetes Medium, um Kindern zu einem verantwortlichen Umgang mit den natürlichen Ressourcen zu verhelfen. Spielerisch und ohne den moralischen Zeigefinger sensibilisiert das Ökomobil für die Erhaltung der biologischen Vielfalt wie auch für die eigene Gesundheits- und Lebensqualität.

Bericht zum Ökomobil 2009

Seit etlichen Jahren kommt das Ökomobil zum Mingolsheimer Bergwald/Brettwald. Auch dieses Jahr war es wieder voll besetzt mit Kindern, die zum ersten Mal teilnahmen oder auch schon „Ökomobil“-Erfahrung hatten. Dann gab es eine kleine Überraschung - heute sollte nicht der Bach untersucht werden, sondern der Wald mit seinen Pflanzen. Denn der Brettwald ist besonders artenreich und um diese Jahreszeit blühen schon viele Pflanzen. Bevor wir aber richtig loslegen konnten, mussten noch eine schwierige Aufgabe gelöst werden. Wir hatten nämlich einen wild reißenden Bach zu überqueren, um zum Ökomobil zu gelangen. Nach kurzer Diskussion wurden uns immerhin ca. 80 cm lange und 5 cm starke Hölzer zur Verfügung gestellt. Es wurden rasch Zweiergruppen gebildet, die ganz eng aneinander standen und so einen Holzsteg bildeten (siehe Foto). Dann konnte das erste Kind darüber laufen. Nach einer Einweisung im Ökomobil ging es dann mit Sammelkörbchen in den Wald. Zwischendrin gab es eine Stärkung mit frischen Butterbrezeln, anderem Gebäck und Äpfeln, bevor weitere Spiele im Wald durchgeführt wurden. Trotz des widrigen Wetters - es war kühl und gelegentlich nieselte es etwas - hatten doch alle Kinder viel Spaß und sicherlich das eine oder andere hinzugelernt. Und das in den Ferien.

Bericht zum Ökomobil 2007

Mit einer spannenden Autogrammjagd, bei der sich die Kinder gegenseitig kennenlernten, ging es los (z.B. wer kennt drei verschiedene Fische? Wer kann mit der Zunge die Nasenspitze berühren?). Danach erlebten die Kinder, wie es sich im Wald anhört, wenn man nichts sieht. Nur an einem Seil sich festhaltend gingen wir mit geschlossenen Augen durch den Wald. Dann ging es mit Sammelkörbchen wieder mit allen Sinnen durch den Wald, um die jetzt blühenden Blumen zu pflücken. Was in unserem sehr artenreichen Bergwald allen leicht fiel. Mit einem Bestimmungsbuch („Was blüht denn da?“) konnten auch die jüngeren herausfinden, welche Blume sie gepflückt hatten. Nach einer Frühstückspause ging es wieder an und in den Bach. Ein Mädchen wollte es besonders gut machen und fiel hinein (hoffentlich gab es zu Hause keinen Ärger, denn außer nasser, schmutziger Kleidung ist nichts passiert). Auch dieses Mal gab es wieder interessante Funde im Bach: eine Groppe, eine Feuersalamanderlarve, einen Wasserskorpion und viele Fliegen- und Mückenlarven sowie diverse Wasserschnecken. So verging auch dieser Vormittag wieder viel zu schnell. Der AHNU möchte sich auf diesem Wege bei den aufmerksamen, interessierten und disziplinierten Kindern für das Mitmachen bedanken. Ein weiterer Dank gilt natürlich auch Herrn Dr. Baumgärtner vom Ökomobil, der sich die Spiele ausgedacht hat und uns alles so schön erklärt hat.

Bericht zum „Ökomobil“ 2004 (Leitung Herr Frey)

Viele Kinder müssen heute schon auf prägende Naturerlebnisse verzichten, weil die Vorgeneration diese vernichtet hat: Maikäfer, Hirschornkäfer, Glühwürmchen, Kornblumen, die Ruhe der Landschaft, der artenreiche Gesang der Vögel oder gar den freien Blick zur Milchstraße. Obwohl jedes Kind sollte so früh wie möglich eine positive Beziehung zur Natur aufbauen sollte, bleibt in unserem schnellen, hoch-technisierten Alltag hierfür meist weder Zeit noch Raum. Dass der „Pisa-Effekt“ auch vor der Natur nicht halt macht, hat eine Studie der Forschungsstelle für Naturpädagogik der Universität Landau ans Licht gebracht. 560 Kinder der 2. bis 4. Grundschulklassen sollten sechs häufig vorkommende Pflanzen und Bäume auf Bildern erkennen und benennen. Das Ergebnis war höchst erschreckend. Nur 1 % der Schüler erkannten z.B. die weitverbreitete Winde und den Spitzwegerich, 5 % die Glockenblume, 15 % eine Distel. Solche Untersuchungsergebnisse zeigen wie wichtig es ist, den Kindern durch die Begegnung mit der Natur wieder die Vielfalt von Pflanzen und Tieren nahe zu bringen. So gilt es nicht nur ökologische Zusammenhänge, sondern auch die Schönheit und Verletzlichkeit der Natur zu vermitteln und die Kinder so zu einem bewussteren Umgang mit der Schöpfung anzuregen. Dabei ist die Kenntnis über die Tiere und Pflanzen die Grundvoraussetzung, damit sich ein Umwelt- und Naturbewusstsein bei den Kindern entwickeln kann. Dazu dient in besonderem Maße der regelmäßige Besuch des „Ökomobils“ in Bad Schönborn. Das Ökomobil ist ein fahrendes Umweltlabor mit vielen technischen Einrichtungen, ideal geschaffen für den umweltpädagogischen Einsatz im Freien. Auch in diesem Jahr hatten sich bei herrlichem Wetter wieder 30 Kinder am Rand des Bergwalds in Mingolsheim eingefunden, um verschiedene Pflanzen- und Tierarten zu entdecken. Vieles galt es im Wald und am Bachlauf zu entdecken. Da gibt es Pflanzen, die man essen kann und welche, die hochgiftig sind. Letztere lernte man von ersteren zu unterscheiden. Aus vielen Frühjahrspflanzen lassen sich eigene Kräutertees, Kräuterbutter und Brotauftriche herstellen. Die Neugier und die Entdeckerlust der Kinder steigert sich immer in jenem Moment, wo es gilt mit dem Fangglas oder dem Fangnetz auf die Suche nach Kleintieren zu gehen. Fündig werden konnte man überall: auf dem Waldboden, im Laub oder am und im Bachlauf. Die Tiere können im Ökomobil auf einem Bildschirm vergrößert werden. Dadurch werden Einblicke in den Aufbau und die zuvor nicht sichtbaren Einzelteile von Insekten erst sichtbar. Ein Höhepunkt des Programms war auch dieses Mal die Präsentation verschiedener Reptilien und Amphibien. Jedes Kind durfte Feuersalamander, Frösche und Kröten in die Hand nehmen und – wer sich traute - auch streicheln und sogar küssen. Die verschiedenen heimischen Amphibien wurden erklärt, welche Lebensweise sie führen und welchen Lebensraum sie benötigen. Auch ein „Fremdling“ aus Amerika wurde vorgestellt: der Ochsenfrosch. Dieser Riesenfrosch verbreitet sich momentan an den Baggerseen bei Karlsruhe und frisst alles auf, was im vor das Maul kommt, einheimische Amphibien, Fische, Entenküken, Tüpfelhuhn und Teichralle. Der Ochsenfrosch ist ein fatales Beispiel, was passieren kann, wenn „Tierliebhaber“ ihre exotischen Lieblinge in der heimischen Natur „entsorgen“. Zum Abschluss der Veranstaltung gab es für alle Kekse und Stangen mit selbstgefertigter Kräuterbutter sowie verschiedene Getränke. Für den Leiter des Ökomobils, Herrn Ernst Frey, war dies die letzte Veranstaltung in Bad Schönborn. Er geht in diesem Jahr in den wohlverdienten Ruhestand. Im Namen des Vereins überreichte der Vorsitzende ein kleines Präsent an Herrn Frey und bedankte sich sehr herzlich für die Zusammenarbeit und die vielen erfolgreichen Auftritte des Ökomobils auf unserer Gemarkung.
   

Nach oben  

   © 2017 by AHNU Bad Schönborn 1981 e.V.