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Kopfweidenpflege 2017 - Naturschutz mit der Kettensäge

Der AHNU Bad Schönborn hat seit Jahrzehnten zwei Kopfweidenbestände in der Pflege in den Gewannen "Schützenwiese" und an einem Graben in der "Rohrwiese". Im Jahre 1991 wurden vom AHNU dutzende Silberweiden-Stecklinge an einem langen, L-förmigen Graben, innerhalb des damals neuen Landschaftsschutzgebietes LSG "Großwiese", ausgebracht. Damals war der Graben - frisch flurbereinigt - noch ohne jegliche Bepflanzung. Mit den Jahren sind die Stecklinge zu großen Weiden ausgewachsen, Buschwerk, Wildkirschen und Eschen bereichern das Biotop. Anschließend an den Graben befindet sich eine orchideenreiche Feuchtwiese. Die ausufernden Brombeergebüsche und das Buschwerk werden deshalb abschnittsweise im Zaum gehalten. Hier ist die Gemeinde bzw. der Landeserhaltungsverband tätig. Der AHNU schneidet die Kopfweiden. So wurden auch dieser Tage, trotz der eisigen Temperaturen, etwa ein Dutzend der Bäume wieder auf "Kopfhöhe" gekürzt. Besondere Bedeutung erlangen die Kopfweiden als Nahrungs- und Brutbiotop für eine Vielzahl seltener und vom Aussterben bedrohter Tierarten. Auch wenn manch einem der Schnitt wie ein Kahlschlag erscheint, ist diese Pflege wichtig, da die Bäume sonst auseinander brechen. Regen, Frost und Pilzbefall sorgen dafür, dass sich in den Kopfweiden Höhlungen ausbilden. Sind diese Höhlen groß genug, bieten sie vielen Vögeln einen optimalen Nistplatz. Hierzu zählen Weidenmeise, Sumpfmeise, Gartenrotschwanz, Grauschnäpper und der Steinkauz, der u.a. durch fehlende Kopfweidenpflege an den Rand der Ausrottung gebracht wurde. Neben den Vögeln finden auch Fledermäuse, wie der Abendsegler, in den knorrigen Stämmen eine sommerliche Bleibe. Der Wert der Kopfweiden zeigt sich auch in der hohen Zahl an Insektenarten, die diesen Lebensraum aufsuchen. Zwei Käfer, die so stark von der Dezimierung der Kopfweidenbestände bedroht sind, dass dies die Hauptursache für ihr Bestandsschrumpfen ist, sind der Weber- und der Moschusbock. In einer wissenschaftlichen Erhebung wurden 162 verschiedene Schmetterlingsarten und 90 Käferarten gezählt. Die Blattwespen legen ihre Eier in Blättern der Weide ab, zu erkennen ist dies an den roten Gallen, in denen die Larven leben. Die schon sehr früh im Jahr aufblühenden "Kätzchen" der Weiden bieten den Insekten, wie z.B. den Wildbienen, im zeitigen Frühjahr drei unterschiedliche Nahrungsquellen: Das nahrhafte grüne Gewebe vor allem der Kätzchen-Spindel, die Pollen der männlichen" Kätzchen" und den Nektar der weiblichen Blüten, der in speziellen Nektardrüsen produziert wird. Die schnell nachwachsenden und extrem biegsamen Zweige und Äste lieferten über Jahrtausende Material für die unterschiedlichsten Zwecke. So wurden mit den Weidenruten Zäune, Körbe und Fischreusen geflochten, Weinstöcke angebunden, Fachwerkhäuser ausgefacht und Brennholz gewonnen. Noch in der "schlechten Zeit" von 1945 bis 1950 wurden die Kopfweiden genutzt. Danach wurden viele gefällt. Andere verwilderten und verloren ihre typische Form. In Mingolsheim bestand bis in die 1960er Jahre im Gewann "Seeberg" eine Weidenanlage mit 68 ar Gelände. Hier wurden früher pro Jahr ca. 30 dz Weiden geerntet. 1946 verpachtete die Gemeinde die Anlage für 800 RM an Korbmacher Franz Burk/Bruchsal. In der Nachkriegszeit wurde die Anlage z.B. noch von der Korbmacherei Hugo Stegmaier in der Bruchsalerstraße benutzt. Von der Weidenanlage ist heute nichts mehr vorhanden.



Rohrwiese 1991



Rohrwiese 1991



Rohrwiese 1992



Rohrwiese 2007



Rohrwiese 2017



Schützenwiese 2009



Schützenwiese 2012



Schützenwiese 2012

Reptil des Jahres 2017: Blindschleiche (Anguis fragilis)

Die harmlosen Blindschleichen werden von törichten Menschen mit Schlangen verwechselt und erschlagen. Sie sind allerdings nahe Verwandte der Eidechse. Blindschleichen sind ebenso wie alle Eidechsen und Schlangen laut Naturschutzgesetz besonders geschützt. Der Kopf der Blindschleiche geht ohne Hals in den Körper über. Eine Schlange hat dagegen immer einen klar erkennbaren Kopf. Wer einen Nutzgarten hat, sollte sich über die Blindschleiche besonders freuen, denn ihre Nahrung besteht zu 90 % aus Nacktschnecken. Im Kompost, unter Reisig- und Holzhaufen haben die Tiere gerne ihre Verstecke. Sie sind früh am Morgen oder in der Dämmerung am Abend aktiv. Bei der Paarung wird das Weibchen in den Kopf oder die Nackenregion gebissen (siehe Foto). Das Weibchen hat eine dunkle Rückenstreifung. Das Tier hatte eine Begegnung mit einem Fressfeind (Katze?), denn der Schwanz ist erkennbar abgeworfen. Dieser zappelt noch minutenlang und lenkt den Feind ab. Im Gegensatz zu den Eidechsen, wächst der Schwanz nicht mehr nach. Die Kopulation kann mehrere Stunden dauern. Blindschleichen sind ei-lebendgebärend. Bei der Geburt befinden sich die 7 bis 10 cm langen Jungtiere in einer sehr dünnen, transparenten Eihülle, die sie sofort danach durchstoßen. Sie ernähren sich zuerst von ihrem eigenen Dotterrest. Blindschleichen können eine Länge von 50 cm erreichen und bis zu 50 Jahre alt werden. Blindschleichen sind nicht blind! Der Name stammt vom althochdeutschen "plintslicho" = blinkender Schleicher, von den in der Sonne glänzenden Hautschuppen. Der wissenschaftliche Name "Anguis fragilis" = beinlose Schlange, zeugt von der fälschlichen Zuordnung zu den Schlangen im 19. Jahrhundert.



Blindschleichen

Nutria (Myocastor coypus)

Im Kurpark Mingolsheim, wie am Bach daneben, erfreuen sich Jung und Alt an den putzigen, biberähnlichen Nagetieren. Hier einige Bemerkungen aus zoologischer Sicht. Den Nutria nennt man auch Sumpfbiber oder Biberratte. Der Nutria kommt in der Oberrheinischen Tiefebene und am Westhang des Schwarzwalds und im Kraichgau vor. Nutrias können nur milde Winter mit nicht zufrierenden Gewässern überstehen. Um 1920...



Alttier am Bach



Jungtier im Wasser



Jungtier an Land

Das Mauswiesel

Das Mauswiesel, auch einfach nur Wiesel genannt, ist die kleinste einheimische Raubtierart. Seine Körpermaße sind - je nach Gebiet - unterschiedlich. Die Kopf-Rumpf-Länge reicht von 13 bis 29 Zentimeter, das Gewicht von 35 bis 250 Gramm. Der Schwanz ist kurz, die Körperoberseite braun, die Bauchseite hell. Das Mauswiesel lebt bei uns in lichten Wäldern, in Gelände mit Hecken und anderen Verstecken, in verwilderten Gärten, an Dorfrändern und in Städten. Das Mauswiesel lebt vorwiegend als...



Anmalen des Wieselkastens



Aufstellen des Wieselkastens

Infosystem "Brutvögel Baden-Württembergs"

Die Ornithologische Gesellschaft BW (OGBW) stellt erstmalig Kenndaten über alle Brutvögel Baden-Württembergs bereit. Brutverbreitungskarten zeigen die 2005 bis 2009 für den Atlas Deutscher Brutvogelarten (ADEBAR) ermittelten Bestandsgrößenklassen. Dargestellt werden auch die ADEBAR-Bestandsschätzungen sowie die Einstufungen nach den aktuellen bundes- und landesweiten Roten Listen. Die für Vogelkundler wie Naturschützer interessanten Daten können auf der Website der OGBW abgerufen werden.

https://ogbw.de/brutvoegel

Online-Atlas Amphibien & Reptilien

Der erste Online-Atlas der Amphibien und Reptilien Deutschlands bietet einen aktuellen bundesweiten Überblick zur Verbreitung dieser Tiere in Deutschland. 33 heimische und 14 eingeschleppte Arten sind aufgeführt. Es lässt sich aus den Daten ableiten, welche Arten am häufigsten und welche besonders selten sind. Der Online-Atlas ist erreichbar unter: http://www.feldherpetologie.de/atlas

Blume des Jahres 2015

Mit der Aktion "Blume des Jahres" macht die Loki Schmidt Stiftung seit 1980 auf gefährdete Pflanzen und ihre Lebensräume aufmerksam. Jährlich gibt sie einen Kalender heraus, in dem sie die Blume des Jahres und ihren Lebensraum in anspruchsvollen Aufnahmen vorstellt. Für 2015 wurde der "Gewöhnliche Teufelsabbiss" (Succisa pratensis) zur Blume des Jahres ernannt. Damit soll für den Schutz dieser bedrohten Pflanze geworben werden, die in den meisten Bundesländern auf der Roten Liste der gefährdeten Arten steht. Die Blume des Jahres steht immer auch stellvertretend für einen bedrohten Lebensraum. Beim "Gewöhnlichen Teufelsabbiss", der zur Familie der Kardengewächse zählt, sind dies feuchte und magere, offene Landschaften wie beispielsweise Feuchtwiesen, Moor- und Heidegebiete, Uferzonen sowie Graben- und Wegränder im Feuchtgrünland. Die Farbenpracht der hübschen hellblau, violett bis rosa gefärbten Blüten des "Gewöhnlichen Teufelsabbisses" begleitet uns ab Juli durch den Spätsommer. Der Name Teufelsabbiss bezieht sich auf den Wurzelstock, der im Herbst wie abgebissen aussieht. Die alte Heilpflanze enthält im Wurzelstock Saponine, Gerbstoffe und das Glykosid Scabiosid.
Hauptursache für die Gefährdung dieser Pflanze ist die Intensivierung der Landwirtschaft. Feuchte Wiesen wurden entwässert, gedüngt oder zu Acker- und Bauland umgewandelt. Unsere letzten zurückhaltend bewirtschafteten Mager- und Feuchtstandorte müssen unbedingt erhalten werden, so Axel Jahn, der Geschäftsführer der Loki Schmidt Stiftung. Das Problem: Wenn die Flächen brach fallen, verschwindet der Teufelsabbiss ebenso wie bei einer Intensivierung der Nutzung. Kleinere Bestände der Art kommen auch auf Gemarkung Bad Schönborn vor. Insbesondere in den Feuchtwiesen im FND "Bergwiese" in Mingolsheim sowie an einigen Stellen in den ausgedehnten Jurawiesen in Langenbrücken. Der Erhaltung dieser und vieler anderer bedrohter Pflanzenarten gilt die besondere Aufmerksamkeit des AHNU. Mit der heimischen Landwirtschaft im Bunde, die fachgerecht die Schutzflächen mit betreut, können nicht nur dem "Gewöhnlichen Teufelsabbiss" optimale Standortbedingungen geboten werden. Für das langjährige Engagement zum Schutz der heimischen Pflanzenwelt wurde dem AHNU der 2. Platz im Kreisumweltwettbewerb 2014 zuerkannt.



Gewöhnlicher Teufelsabbisse

421 Millionen Vögel weniger als vor 30 Jahren

Von den alarmierenden Rückgängen europäischer Vögel sind vor allem Arten der Agrarlandschaft, wie der Bluthänfling, betroffen. Die Bestände zahlreicher europäischer Vogelarten gehen seit vielen Jahren dramatisch zurück. Betroffen sind vor allem häufige Arten wie ...

Nationalpark Schwarzwald

Die meisten Deutschen lieben die Wildnis und sind gerne in der Natur. Dies belegt eine neue Studie zum Naturbewusstsein, die das Bundesamt für Naturschutz gerade vorgestellt hat. Knapp zwei Drittel der Deutschen gefällt Natur umso besser, je wilder sie ist. Dies gilt besonders für die Wälder. Wildnis findet sich in Deutschland vor allem in den inneren Schutzzonen der Nationalparks. Die Studie belegt, dass diese von einem Großteil der Bevölkerung geschätzt werden. Eine große Mehrheit stimmt zu, dass Nationalparks Arbeitsplätze schaffen, gut zu Deutschland passen und die Region aufwerten. Dazu passt, dass auch Baden-Württemberg endlich im November 2013 - nach langem politischen Gezänke - einen ersten Nationalpark beschlossen hat. Der Nationalpark Schwarzwald soll zu einem naturschutzfachlichen Leuchtturm und zu einem bedeutenden wirtschaftlichen und touristischen Impulsgeber der Region werden. Bis 2016 werden 90 neue Arbeitsplätze besetzt. Das Naturschutzzentrum Ruhestein wird ausgebaut, zusätzliche Förster und Waldarbeiter beschäftigt, Ranger und Naturpädagogen leiten Schulklassen und andere Gruppen und führen Info-Veranstaltungen durch. Informationen unter: http://www.schwarzwald-nationalpark.de sowie http://www.bfn.de/0309_naturbewusstsein.html.

Zum Kuckuck

"Kuckuck, Kuckuck" ruft es hierzulande immer seltener aus dem Wald. Schuld ist vor allem der Klimawandel. Der macht dem Kuckuck zwar selbst nichts aus, aber den anderen Vogelarten, denen er seine Eier zum Ausbrüten unterjubeln will. Denn die kommen im Gegensatz zu Cuculus canorus immer früher aus ihren Winterquartieren zurück. Wenn er dann sein Ei zwischen die fast schon erwachsenen Küken der Wirtsvögel ablegt, fällt das auf und wird nicht mehr ausgebrütet. Der Kuckuck könnte so aussterben...

Rotmilan im Hardtwald

Rotmilane zählen zu den Verantwortungsarten Deutschlands. Mehr als die Hälfte aller auf der Welt vorkommenden Rotmilane brüten in Deutschland. Somit hat Deutschland eine besondere Verantwortung für den Schutz und Erhalt dieser Greifvogelart. Dies gilt auch für Bad Schönborn und Umgebung, denn...

Amphibienkrankheit Chytridiomykose (Bd)

Auch in Bad Schönborn beobachten wir seit zwei Jahrzehnten das rasante Verschwinden unserer heimischen Frosch- und Krötenarten. An den Gräben, Seen und Teichen, wo sich einstmals im Frühjahr noch Massen an Erd- und Wechselkröten, Gras- und Springfröschen zeigten, sind nur noch ganz vereinzelte Laichschnüre oder Kaulquappen zu sichten. Die gesamte Gruppe der Amphibien wird zurzeit von einer weltweiten Pandemie heimgesucht...

Kleinod in Bad Schönborn: der renaturierte Landgraben in der Donauschwabenstraße

Wer erinnert sich noch an den Zustand des Landgrabens in der Donauschwabenstraße in Langenbrücken in den 1970er Jahren? I ndustrieabwässer färbten damals im bunten Wechsel das Wasser den einen Tag blau, den anderen rot, dann grün, aber biologisch war das Gewässer tot. Welch ein Unterschied zu heute, drei Jahre nach der Neugestaltung durch die Gemeinde Bad Schönborn: mitten im Ort gibt es ein Biotop mit schönen Pflanzen, sauberem Wasser und interessanten, zum Teil seltenen Tierarten...

Pestizide töten Bienen und Lurche

Mit dem Schutz und der Förderung von Frosch, Kröte, Unke und Molch hatte der AHNU vor über 30 Jahren bereits erste Projekte auf der heimischen Gemarkung sowie in Kronau (Knoblauchkröten) realisiert. Neue Teiche wurden angelegt, Grünland und Hecken geschaffen. Heute müssen wir bedauerlicherweise feststellen, ...

Kreisumweltschutzpreis 2012

Seit einigen Jahren treffen wir uns zum Gedankenaustausch regelmäßig mit den Umwelt- und Naturschutzgruppen der Nachbargemeinden. In enger Zusammenarbeit entstand die Idee, sich in diesem Jahr gemeinsam für den Umweltpreis des Kreises Karlsruhe zu bewerben. Das Thema lautete "Tiere". Die "Wegwarte" in Tiefenbach, die "Alternative Ecke" in Ubstadt-Weiher, der "Natur- und Heimatverein" Östringen, der "NABU" Kraichtal sowie der AHNU füllten das Alphabet von "A" bis "Z" mit den unterschiedlichsten Tierarten auf, denen ein besonderes Engagement vor Ort zugute kommt. Wir haben z.B. unser Wildbienenprojekt. Alle beteiligten Vereine waren hocherfreut über die Nachricht, dass der dritte Preis beim diesjährigen Wettbewerb gewonnen wurde. Die Übergabe der Preise an die Gewinner erfolgte am 29. November im Kurhaus Waldbronn im Rahmen der Sitzung des Kreistages.



Urkunde zum Kreisumweltschutzpreis

Naturgucker

Und noch ein Hinweis an alle, die ab und zu Tiere und/oder Pflanzen in der Natur bestimmen und www.naturgucker.de noch nicht kennen sollten: Auf dieser Website, die in Kooperation mit dem NABU geführt wird, kann man nach einfacher Registrierung seine Beobachtungen bequem eingeben und gebietsbezogen verwalten, kann sich systematische Listen seiner Beobachtungen erstellen und kann auch Artenfunde anderer "Naturgucker" einsehen. Sehr empfehlenswert!

Datenbank der Flora Baden-Württembergs

Die Datenbank der Flora BW enthält eine große Anzahl bedrohter Pflanzenarten, für die Bad Schönborn eine besondere Schutzverantwortung zu übernehmen hat. Ein kommunales Zielartenkonzept existiert aber nicht. Die Frage nach der Erhaltung und Förderung der biologischen Vielfalt in Bad Schönborn bleibt ohne Antwort und ist weiterhin eine Herausforderung für die Zukunft. Die Datenbank für Bad Schönborn finden Sie hier:
http://www2.lubw.baden-wuerttemberg.de/public/abt5/zak/tool_1_3_3_florein.php?kreis=8215&gemeinde=8215100&auswertung=&sv=&maxLoc=1.3:.

Innovative Förderung von Wildbienen im Streuobst

Die zentrale Rolle der Wildbienen als Bestäuber ist in den letzten Jahren immer mehr ins öffentliche Bewusstsein gerückt, nicht zuletzt durch den weltweiten Rückgang der Bestände der Honigbiene. Doch auch die Bestände der Wildbienen, in Deutschland über 550 Arten, gehen teils drastisch zurück....



Feldwespen als Untermieter



Kinderstube



Männchen der Gehörnten Mauerbiene



Mobile Wildbienenanlage

Der Hirschkäfer ist das Insekt des Jahres 2012.

Damit wurde ein Tier gewählt, dass in Deutschland vom Aussterben bedroht ist. Hirschkäfer sind sehr selten. Aber es kennt ihn eigentlich jeder. Sie sind bis zu 9 cm groß und die größten Käfer in Mitteleuropa überhaupt. Nur die Männchen haben die gewaltigen, großen Geweihe, mit denen sie miteinander kämpfen. Die etwas kleineren Weibchen kann man aufgrund ihrer Größe von 6 cm trotzdem sofort als Hirschkäfer erkennen. Mit den riesigen, 3 cm langen Oberkiefern nehmen die Männchen keine Nahrung auf. Nur bei Rivalenkämpfen und zum Festhalten der Weibchen während der Paarung werden sie gebraucht. Die Hirschkäfer schwärmen von Mitte Juni bis Ende Juli an lauen Abenden mit lautem Brummen in Laubwäldern herum. Sie lieben besonders alte Eichen. Männchen und Weibchen brauchen für die Reifung ihrer Keimzellen Baumsaft, der bestimmte Pilze enthält. Den finden sie an Wundstellen eines Baumes, der durch Frostrisse, Windbruch oder Blitzschlag verletzt worden ist. Der Saft aus solchen Baumwunden fließt häufig mehrere Jahre. Das Weibchen ist auch in der Lage, Wunden mit ihren kleinen, aber kräftigen Oberkiefern aufzubeißen. Für die Aufnahme von Säften sind Unterkiefer und Unterlippe des Hirschkäfers besonders ausgebildet: Zur Paarungszeit kommt es häufig zu Kämpfen zwischen zwei Männchen, die sehr imposant sind. Das Weibchen gräbt sich nach der Begattung 30 bis 50 cm tief in die Erde ein, um im Laufe von zwei Wochen 50 bis 100 Eier außen an morsche Wurzelstöcke, vor allem von Eichen, zu legen. Die Larven ernähren sich von morschem, feuchtem und verpilztem Holz, das sie mit der Zeit zu Mulm abbauen. Nach fünf, manchmal auch erst nach sechs oder acht Jahren bauen sich die Larven in 15 bis 20 cm Tiefe eine Puppenwiege aus Erde und Mulm. Dieser Kokon ist oval und etwa faustgroß. Seine Wände sind ca. 2 cm dick und innen mit Nahrungsbrei und Sekreten geglättet, die Pilze und Bakterien abtöten können. Nach etwa sechs Wochen schlüpfen die Käfer, bleiben aber den Winter über im Boden. Erst im Frühjahr graben sie sich nach oben durch und leben dort nur wenige Wochen. Der Hirschkäfer (Lucanus cervus) ist besonders geschützt, da er überaus selten ist. Wir haben ihm in den letzten 100 Jahren keine geeigneten Brutsubstrate gelassen. Auch an Saftleckstellen mangelt es. Die Ursachen liegen in der Intensivierung der Forstwirtschaft, bei der die Stubben gerodet werden und damit kein morsches Holz im Boden zurückbleibt. Daher ist der Hirschkäfer kaum zu finden und in vielen Gebieten völlig ausgerottet. Allerdings gibt es seit einigen Jahren Programme, die den Naturschutz in den Wäldern fördern sollen. Es sieht so aus, als könnten sich die Hirschkäfer wieder besser vermehren. Für eine endgültige Aussage ist es jedoch zu früh, da die Generationsfolge mit fünf bis acht Jahren sehr lang ist und merkbar mehr Tiere erst nach Jahrzehnten zu erwarten sind. Auf ihr langes Leben und ihre Schönheit soll mit der Wahl zum Insekt des Jahres 2012 hingewiesen werden. Gleichzeitig sollen Forstbesitzer aufgerufen werden, die bisherigen Bemühungen des Naturschutzes weiter zu verfolgen und beispielsweise in ihren Wäldern morsche Eichenstümpfe stehen zu lassen, um damit dem größten mitteleuropäischen Käfer eine Chance zu geben.

Insekt des Jahres


Unterscheidungshilfe Wildkatze-Hauskatze

Der BUND Baden-Württemberg hat im Rahmen des BUND-Projektes „Rettungsnetz für die Wildkatze“ eine Unterscheidungshilfe zwischen Wildkatze und Hauskatze veröffentlicht.

Wild- und Hauskatze - BUND

Was Bienen tötet (Neo-Nikotinoide)

Eine Hauptrolle beim "Colony Collapse disorder" (Zusammenbruch der Kolonien) scheinen laut aktuellen Studien ausgerechnet jene Pestizide zu spielen, die dafür entwickelt wurden, nur Schadinsekten, nicht aber Bienen zu töten. Erhärtet wird dieser Verdacht durch zwei aktuelle Publikationen in der Fachzeitschrift "Science" und zwar ausgerechnet für die Pestizide aus der Gruppe der Neonicotinoide, die bislang aufgrund ihrer speziellen Anwendungstechnik als bienenschonend gepriesen wurden. Ausgangsstoff dieser synthetischen Substanzen ist Nikotin, das als Nervengift auf den Menschen noch stärker wirkt als Arsen oder Zyankali (WELT ONLINE).

Seit einigen Jahren nimmt das Artensterben bei Amphibien, Insekten- und Vogelarten in der Agrarlandschaft – in England, Holland, Frankreich wie auch in Deutschland dramatisch zu: Rebhühner, Kiebitze, Haubenlerchen, Braunkehlchen und selbst die früher so häufige Feldlerche werden immer seltener. Die Ursache sehen Toxikologen in einer Gruppe neuer Pestizide, den Neo-Nikotinoiden. Umweltschützer in den betroffenen Ländern fordern deshalb ein sofortiges Verbot dieser Gifte. In Deutschland ist die Menge an ausgebrachten Pestiziden in den letzten zehn Jahren um 20 Prozent gestiegen. Mit teils verheerenden Folgen für die Artenvielfalt, aber auch die menschliche Gesundheit. Offiziell verwendete Pestizide müssen vom Bundesagrarministerium amtlich zugelassen sein. Von ihnen darf weder für Mensch noch Umwelt eine Gefahr ausgehen, so die Theorie. In Wirklichkeit sind Rückstände von Pestiziden in Nahrungsmitteln, im Grund- und Oberflächenwasser wie auch im menschlichen Körper zu finden. So gilt die Stoffgruppe der Glyphosate, der Wirkstoff im Totalherbizid „Round-up“ und etwa 70 weitere Präparate als besonders gefährlich und wird bei Anwendern im Urin nachgewiesen. Aktuell bereitet das Totalherbizid Clomazon große Probleme. Anwohner klagen über Atemnot, auch Gartenpflanzen werden durch die Abdrift geschädigt. Wir bitten deshalb die Landwirte vor Ort und die Bevölkerung auf diese Giftstoffe zu verzichten. Wir gehen davon aus, dass Sie aufgrund der bekannten negativen Faktoren für Mensch und Umwelt, diese Chemikalien sowieso nie verwenden!

Landkreis Karlsruhe startet mit einem Landschaftserhaltungsverband

„Der Naturschutz im Land ist chronisch unterfinanziert, es gibt nach den verschiedenen Verwaltungsreformen zu wenig Personal, auch für die Organisation der Landschaftspflege. Die Folge: Biotope gehen verloren, werden entwertet, Tier- und Pflanzenarten sterben aus....

Flyer mit Informationen zu den Landschaftserhaltungsverbänden.

Bestandssituation der Vögel der Agrarlandschaft

Starke Bestandsrückgänge

Keine andere Vogelartengruppe war in den letzten Jahrzehnten in Deutschland von so starken und anhaltenden Bestandsrückständen betroffen wie Vögel der Agrarlandschaft. Dies gilt auch für weite Teile Europas, insbesondere die EU-Mitgliedsstaaten. Der Dachverband Deutscher Avifaunisten e.V. (DDA) hat die Ursachen untersucht und nennt in seinem Positionspapier die Erforderlichen Maßnahmen zur Stabilisierung der Vogel-Bestände und zum Umkehr der negativen Entwicklung bei den Agrarvögeln.
http://www.dda-web.de/downloads/texts/positionspapier_agrarvoegel_dda_dog.pdf.

Tiere und Pflanzen in FFH-Lebensräumen

Die FFH-Richtlinie verlangt die vollständige Berücksichtigung aller charakteristischen Arten. In der folgenden Liste sind für jeden in Baden-Württemberg vorkommenden FFH-Lebensraumtyp jeweils alle typischen Arten aus 12 Organismengruppen mit ihrem Schutz- und Gefährdungsstatus aufgeführt:
www.bund-bawue.de/ffh-arten.

Politik fördert Pestizide

Kaum zu glauben aber wirklich war, ist das neue Vorhaben von Frau Aigner. Wir als Bewahrer der Vielfalt, Kleinlandwirte und Verbraucher protestieren gegen solche Kurzsichtigkeit. Wenn die letzten Wochen, nicht zum Nachdenken angeregt haben, wird es wohl bis zur nächsten Wahl weiterhin bergab gehen mit dem Verbraucherschutz...

Umbruchverbot für Grünland ab 1.7.2011

„In Baden-Württemberg hat die Grünlandbewirtschaftung eine lange Tradition und unsere Wiesen und Weiden gehören zu den artenreichsten Kulturlandschaften in Europa. Die Landesregierung wird dieses wertvolle Kulturgut schützen und beabsichtigt, ab dem 1. Juli 2011 ein Umwandlungsverbot für Dauergrünland einzuführen“, sagte der baden-württembergische Minister für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Alexander Bonde, am Donnerstag (30. Juni 2011) in Stuttgart...

Verantwortung für heimische Schätze der Natur

Unsere Flachland-Mähwiesen

Hat unsere heimische Natur- und Landschaft besonderes zu bieten? Ja gewiss! In anderen Regionen begeistern die Berge, das Meer, die großen Seen- und Flusslandschaften oder weitläufige Heiden und Wälder. Doch auch unsere Heimat, die einem seit der Kindheit oder zumindest nach einigen Jahren so vollständig vertraut erscheint, hat ihre Besonderheiten...



Wiese mit Knöllchen-Steinbrech

Feldvögel europaweit im Sinkflug

Experten richten Appell an die EU und Erneuerbaren Energie Politik

Um den dramatischen Rückgang der Vögel von offenen Kulturlandschaften zu bremsen, müssen Förderungen auf den Erhalt der Biodiversität abgestimmt werden. Experten diskutierten im Rahmen einer Tagung des Deutschen Verbandes für Landschaftspflege (DVL) und der Hochschule für Forstwirtschaft Rottenburg (HFR) am 19. Oktober 2010 über Möglichkeiten für Praxis und Politik. Vogelschutz in der Kulturlandschaft könne nur mit den Landwirten funktionieren, so der DVL. Am Beispiel der Landschaftspflegeverbände wurde deutlich, wie dem Rückgang der Arten entgegen gesteuert werden könnte. Dafür brauche es einerseits finanziell und fachlich gut ausgestattete Förderprogramme sowie eine gute Naturschutzberatung der Landwirte. Alle Referenten forderten eine ausreichende finanzielle Ausstattung von Agrarumweltmaßnahmen. „Die EU-Agrarpolitik muss umsteuern, und sie könne umsteuern“, so ein Referent. Dringender Handlungsbedarf ist auch bei der Biomasseproduktion zur energetischen Verwertung gegeben. Rund 90 % der Biomasse kommt derzeit aus dem Maisanbau. Der flächenmäßig immer intensivere Anbau und der fast vollständige Verlust von Brachen sei in vielen Regionen der wichtigste Faktor, der das Zusammenbrechen der Feldvogelpopulationen erklärt.

Energieholz bzw. Kurzumtriebsplantagen

Zunehmend werden schnell wachsende Gehölze wie Weiden und Pappeln genutzt, um Hackschnitzel oder Holzpellets für Heizungen zu gewinnen. Der Anbau geschieht in „Kurztriebsplantagen“. Im Vergleich zum Energiemais weist der Kurzumtrieb mit längerer Bodenruhe und Bodenbedeckung Vorteile auf. In Streifen angepflanzt können die Gehölze sogar ausgeräumte Agrarlandschaften bereichern. Wir können uns auch für ausgewählte Standorte auf Bad Schönborner Gemarkung diese Ergänzung bäuerlicher Tätigkeit vorstellen. Position des BUND:
http://www.bund.net/kurzumtriebsplantagen

Natürliche Bienenhaltung

Unter uns gibt es einige Imker, die mit der Milifera milifera imkern, nicht nur diese Rasse ist besonders geeignet zur natürlichen Bienenhaltung. Seit rund 60 Jahren wird die natürliche Bienenhaltung immer umfangreicher durch die Bienenzucht verdrängt. Sie basiert auf Inzucht, die das Blut der Bienen und damit ihr Wesen nachhaltig verändert...

NABU-Masterplan: Aktionsplan zum Stopp des Artenverlustes bis zum Jahr 2010

Die biologische Vielfalt unserer Erde lädt uns immer wieder zum Bewundern und Staunen ein. Vielgestaltig, an unterschiedlichste Lebensbedingungen angepasst und in komplexen Wechselbeziehungen zu ihrer Umwelt stehend, können wir heute noch zahlreiche Tiere, Pflanzen und Lebensräume beobachten und erleben. Diese Vielfalt ist wichtiger Teil der Lebens- und Wirtschaftsgrundlagen für uns Menschen. Doch diese Vielfalt schwindet stetig und schnell...

Linden am Schlossweg (2010)

Wie die Vorstandschaft inzwischen mitteilte, ist die nächste Linde am Schlossweg gefällt worden. Die Fragmentierung der alten Baumreihe stellt einen Affront gegen den Naturschutz als auch den Willen der Bevölkerung dar. Umso bedauerlicher, wo Bürger alte Bäume als Teil ihrer Identität begreifen und für ihre Rettung sich ehrenamtlich einsetzen.


Bereits am 2.11.09 waren an Bürgermeister Rolf Müller rund 500 Unterschriften für den Erhalt der Linden am Schlossweg von Vertretern des AHNU und des Kleintierparks im Beisein der Presse übergeben worden. Der Bürgermeister hatte ebenfalls unterschrieben und versprochen, mit den einzelnen Grundstückseigentümern über die Möglichkeit des Lindenerhalts zu sprechen.

Flächenverbrauch in Bad Schönborn und Baden-Württemberg

Leserbrief aus der BNN zum Flächenverbrauch in Bad Schönborn

Lesen Sie hier einen Leserbrief aus der BNN zum Flächenverbrauch in Bad Schönborn (Mit freundlicher Genehmigung der BNN).

Bericht aus der BNN zum Flächenverbrauch in Baden-Württemberg

Lesen Sie hier einen Artikel aus der BNN zum Flächenverbrauch in Baden-Württemberg.

Bericht aus der BNN zum Flächenverbrauch in Bad Schönborn

Lesen Sie hier einen Artikel aus der BNN zum Flächenverbrauch in Bad Schönborn.

Antwort des Bürgermeisters zum Flächenverbrauch in Bad Schönborn

Lesen Sie hier die Antwort des Bürgermeisters von Bad Schönborn auf die Anfrage zum Flächenverbrauch.

Anfrage an Bürgermeister und Gemeinderat von Bad Schönborn wg. Flächenverbrauch

Dieser Tage haben die Landwirte und Hofläden von Bad Schönborn, der Vorsitzende des Kreisbauernverbands und der Arbeitskreis Heimat, Natur und Umwelt Bad Schönborn eine gemeinsame Anfrage wegen des Flächenverbrauchs und der Zukunft der Landwirtschaft und Landschaftspflege in Bad Schönborn an Gemeinderat und Bürgermeister eingereicht...

Kopie der Anfrage

Präventation Lyme-Borreliose

Einfache Möglichkeiten für einen effektiven Schutz

Die Baden-Württemberg Stiftung (früher Landesstiftung Baden-Württembrg) stellt im Rahmen ihres Programms „Borrreliose-Prävention“ Teilergebnisse der Forschung in einem neuen Flyer vor. Er enthält neben Hintergrundinformationen konkrete Handlungshinweise, besonders für Aktive im Naturschutz und der Landschaftspflege und für Städte und Gemeinden. Eine „Zeckenkarte“ liegt ebenfalls bei. Die Flyer können auch in größerer Anzahl angefordert werden bei ernst@bwstiftung.de.

Weitere Infos zur Baden-Württemberg Stiftung:
http://www.bwstiftung.de/uploads/tx_ffbwspub/Lyme-Borreliose_Flyer_070510.pdf.

Deklaration „Biologische Vielfalt in Kommunen“ - Die biologische Vielfalt ist bedroht

Die biologische Vielfalt, d. h. die Vielfalt innerhalb der Arten, zwischen den Arten und die Vielfalt der Ökosysteme, bildet die existenzielle Grundlage für menschliches Leben und für die Möglichkeiten wirtschaftlicher, sozialer und kultureller Entfaltung. Die biologische Vielfalt ist bedroht. Weltweit werden fast zwei Drittel aller Ökosysteme und zahlreiche Tier- und Pflanzenarten als gefährdet eingestuft. Dazu kommt ein großer Verlust an genetischer Vielfalt mit unabsehbaren Auswirkungen auf künftige Generationen (z. B. Ernährung und Gesundheit). Auch in Deutschland sind über 70 Prozent der Lebensräume bedroht...

Der AHNU hatte in einem Schreiben an Bürgermeister und Gemeinderat bei diesen beantragt, die Deklaration zu unterzeichnen. Dem Antrag wurde jedoch bisher keinerlei Beachtung geschenkt.

Naturräume in den Gemeinden Baden-Württembergs

Baden-Württemberg zeichnet sich durch eine große Vielfalt unterschiedlichster Landschaften und einzigartiger Biotope aus. Sie entstanden im Laufe von Jahrhunderten durch unterschiedliche Formen der Bewirtschaftung und sind unverzichtbare Lebensgrundlage für eine Vielzahl seltener Tiere und Pflanzen. Auch für uns Menschen sind die Vielfalt, Eigenart und Schönheit von Natur und Landschaft sowie ihr Erholungswert unersetzbar...

Landschaftserhaltungsverbände (LEV) für die nachhaltige Landschaftspflege

Landschaftspflege- oder -erhaltungsverbände (LEV) sind freiwillige Zusammenschlüsse von Landkreisen, Kommunen, Naturschutzverbänden und Landnutzern. Sie verfolgen in Anlehnung an den Deutschen Verband für Landschaftspflege (DVL, 1997) die Hauptziele:...

Artenliste zum Östringer Tag der Artenvielfalt 2005

Dass Natur mehr sein kann als die Großaufnahme eines Gänseblümchens, wollten die Initiatoren des „1. Östringer Tags der Artenvielfalt“ an der exemplarischen Untersuchung der beiden Areale Lipp und Erlengraben-Brettwald der interessierten Öffentlichkeit zeigen und zugänglich machen.
Aufhänger war der seit 1999 in Szene gesetzte „Tag der Artenvielfalt“, ein bundesweiter Aktionstag des Magazins GEO. Hintergrund und Absicht diese Initiative...

FFH-Gebiet Hardtwald nördlich von Karlsruhe incl. Anteil auf Gemarkung Langenbrücken

Die Angaben enthalten Informationen zu Gebiet, Biotopkomplexen, Schutzstatus, Gefährdungen, Arten usw.

Natura 2000-Daten europaweit

EU-Kommission schaltet Internetseite frei

Die EU-Kommission hat die europaweiten Daten zu Natura 2000 nun auf einer Internetseite der European Environmental Agency (EEA) zur Einsicht für jeden Bürger freigegeben. Beide Seiten sind auch über die Internetseite der EU-Generaldirektion Umwelt zugänglich.
Natura 2000 viewer: http://natura2000.eea.europa.eu/
Natura 2000 database: http://www.eea.europa.eu/data-and-maps/data/natura-2000/ und http://ec.europa.eu/environment/nature/natura2000/access_data/index_en.htm.

Kiebitz-Brutrevier geschützt

Durch das gemeinsame Engagement und Zusammenspiel von Mitgliedern des AHNU, dem Umweltamt der Gemeinde Bad Schönborn und dem Regierungspräsidium wurde ein Brutrevier von Kiebitzen aus der Bewirtschaftung genommen und dadurch vor Zerstörung geschützt. Der bearbeitende Landwirt hat sich ebenfalls in positiver Weise an der Aktion beteiligt! Er ist eine Vogelart aus der Familie der Regenpfeifer und ein Charaktervogel der Wiesen- und Weidelandschaften. Wegen der fortschreitenden Zerstörung seiner Lebensräume haben die Bestände in Deutschland bereits stark abgenommen. Der Kiebitz gehört in Deutschland deshalb zu den streng geschützten Arten

Erfolgsmodell Landschaftserhaltungsverbände (LEV)

LNV-Informationsgespräch im Landtag

Landschaftserhaltungsverbände (LEV) in Baden-Württemberg sind nach Auffassung des LNV ein Erfolgsmodell! Auf Einladung des LNV konnten sich die Mitglieder des Landtags-Ausschusses Ländlicher Raum und Landwirtschaft bei einem sehr gut besuchten Informationsgespräch am 21.10.09 im Landtag von der viel versprechenden Praxis überzeugen. Eine Zusammenfassung über LEV vermittelt die Präsentation "LEV - Erfolgreiche Kooperationen für leistungsstarken Natur- und Landschaftsschutz" von Bernd Blümlein, Deutscher Verband für Landschaftspflege (DVL). Weitere Informationen finden Sie unter http://www.lpv.de/.

20 Jahre Baumschutzsatzung Bad Schönborn (1988-2008)

Vor zwanzig Jahren wurde die Baumschutzsatzung für die Gemeinde Bad Schönborn erarbeitet, durch den Gemeinderat bewilligt und veröffentlicht. Auch der AHNU Bad Schönborn hatte damals bei der Verwirklichung dieser Satzung mitgewirkt. Über Sinn und Zweck dieser Satzung wurde viel diskutiert – auch heute noch. Tatsache ist, dass diese Satzung zur damaligen Zeit sehr innovativ war, ein großer Fortschritt für den Schutz der landschaftsprägenden Bäume und beispielgebend für viele andere Baumschutzsatzungen im Lande, wobei letzteres besondere Erwähnung verdient! Die Baumschutzverordnung vom 7.11.1988 sieht vor, dass außerhalb des Waldes alle Bäume ab 60 cm Umfang, 1 m über dem Boden gemessen, geschützt sind und nur auf Antrag und Genehmigung entfernt werden dürfen.

Biotope in Bad Schönborn

Eine Übersicht über die Biotope in Bad Schönborn finden Sie hier.

 

   

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